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Naturbad Veischedetal: Michael Kolo folgt auf Otto Hoffmann

Von HR67

Der Trägerverein des Naturbads Veischedetal hat einen neuen Vorsitzenden: Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend, 6. November, wählten die Mitglieder Michael Kolo zum Nachfolger von Otto Hoffmann, der den Verein 25 Jahre lang geführt hatte. Auch das Amt des Schriftführers wurde neu besetzt, es übernimmt Markus Heße. In seiner Rede würdigte Peter Epe Hoffmanns Vierteljahrhundert an der Spitze des Vereins. Hoffmann habe maßgeblich dazu beigetragen, dass aus dem alten Freibad ein Naturbad wurde und dass das Becken zuletzt saniert werden konnte. Die Versammlung feierte ihn anschließend lange und verabschiedete ihn mit stehendem Applaus. Ganz verabschieden musste sich der Verein von ihm allerdings nicht: Gleich im Anschluss wählten die Mitglieder Hoffmann zum zweiten Beisitzer, und er nahm die Wahl an. Auch die übrigen Beisitzerposten wurden besetzt. Matthias Lönz wurde als dritter Beisitzer wiedergewählt, vierte Beisitzerin ist Jasmin Reuter, sechste Beisitzerin Annika Bödefeld-Şengül. Im Bericht des Vorsitzenden ging es vor allem um die Sanierung und die erste Saison danach, die nach Einschätzung des Vorstands die beste seit der Eröffnung des Naturbads war. Um die 40.000 Besucher kamen in diesem Sommer, und mehr als 160 Familien hatten eine Jahreskarte gelöst. An Eintritt nahm der Verein 54.145 Euro ein. Die Kasse wurde dabei komplett ehrenamtlich besetzt, nachdem Johannes Rosenberger kurzfristig 15 Helferinnen und Helfer dafür gewonnen hatte. Zur nächsten Saison gibt es dort eine Neuerung: Dann kann im Naturbad auch mit EC-Karte bezahlt werden. Neu war in diesem Jahr auch die Gastronomie. Marina Linn hat die Bewirtung und Versorgung der Badegäste übernommen. Für sie und ihr Team war das im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser, den sie mit Bravour gemeistert haben. Auch in der kommenden Saison wird Marina Linn die Gäste bewirten. Während einer langen Hitzeperiode mit vielen Tagen über 30 Grad schloss der Vorstand das Bad vorsorglich für einige Tage, bis die Ergebnisse der Wasserproben vorlagen. Die Werte erwiesen sich als einwandfrei. Besonderen Dank erhielt in diesem Zusammenhang Hubert Brinkschulte, der sich seit vielen Jahren um die Wassertechnik kümmert. Den Kassenbericht für 2025, das Jahr, in dem das Bad wegen der Sanierung geschlossen blieb, legte Kassiererin Iris Sondermann vor. Die Kassenprüfer bescheinigten ihr eine vorbildliche Kassenführung, woraufhin die Versammlung Kassiererin und Vorstand entlastete. Zum Abschluss stellte der Verein eine neue Gruppe vor, die sich künftig um die Wasserpflege und die Anlagen kümmern und so den Vorstand entlasten soll. Wer mitmachen möchte, ist dort willkommen.
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